In den Kinosälen und im KINO VOD CLUB: Österreich feiert wieder Filmfestivals!

Viele Monate mussten die österreichischen Kinos aufgrund der Corona-Pandemie ihre Türen geschlossen halten. Nun ist es wieder soweit: Nach der langen Pandemie-Pause lebt die heimische Kino-Landschaft endlich wieder auf. Und zwar gerade rechtzeitig zur Festivalzeit. Denn im Juni und Juli sind gleich eine ganze Reihe von Festivals am Start. Neben dem Crossing Europe, das vergangene […]

In den Kinosälen und im KINO VOD CLUB: Österreich feiert wieder Filmfestivals!

„Schwarze Milch“: Interview mit Regisseurin Uisenma Borchu

Gutes Interview zum neuen Film SCHWARZE MILCH mit der sehr talentierten jungen Regisseurin (SCHAU MICH NICHT SO AN).

Film plus Kritik - Online-Magazin für Film & Kino

Regisseurin Uisenma Borchu („Schau mich nicht so an“) spielt auch in ihrem zweiten Film „Schwarze Milch“ selber die Hauptrolle und holte sich als Filmpartner Franz Rogowski dazu. Der Film feierte bei der Berlinale seine Premiere und ist seit 10.7. in Österreichs Kinos zu sehen. Wir trafen Borchu zum ausführlichen Interview.

Interview von Paul Kunz

Film plus Kritik: Hallo, Uisenma! Wie geht es dir?

Uisenma Borchu (Titelbild): Mir geht es gut, danke.

Film plus Kritik: Wie waren die letzten Monate während des Corona-Lockdowns für dich?

Uisenma Borchu: Es ging eigentlich. Die Situation hat ja durchaus auch Vorteile gehabt: Man ist ein bisschen runtergekommen und konnte relaxen. Klar ist es gruselig, wenn man sich vorstellt, dass einfach so eine Pandemie starten kann und ich weiß natürlich auch was für Nachteile das für viele Menschen gehabt hat. Aber ganz egoistisch gesagt war es für mich auch gut.

Film plus Kritik: Wir wollen…

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Fronleichnam und Auslöschung – eine Betrachtung

Wer sich in sein Innerstes begibt und über Fronleichnam nachdenkt – was kommt zu Tage? Otto Normalverbraucher wird nicht viel zu berichten wissen; eine Prozession fällt manchen ein, andere denken aufgrund des etwas seltsamen Namens1) an einen Totenkult. Hauptsache ein verlängertes Wochenende, das ist wichtig, wir sprechen doch von wertvollen Tagen für die Rückkehr zur „Post-Corona-Normalität“.

Aber selbst Christen stehen – wenn sie vom bloßen Rezitieren der Bibelworte absehen – vor einem Rätsel, vor einem der größten Geheimnisse, die ihr Glaube bietet. Weihnachten scheint ein „Kinderspiel“: Jesus von Nazareth wird geboren. Ostern wirkt schon wesentlich anspruchsvoller: Jesus – als Sohn Gottes – stirbt und feiert nach 3 Tagen Auferstehung. Dann Pfingsten, das Fest, an dem der Geist Gottes (der Beistand) herabkommt, auch das ist keine leichte Kost, betrifft es doch den Geist, der aus der Liebe zwischen Vater und Sohn hervorgeht.

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Papst als TV-Highlight: Die Pfingstpredigt

Das TV-Ereignis des Wochenendes ist weder Film noch Serie, aber „geistvoll“: Papst Franziskus hat ein Zeichen gesetzt zu Pfingsten, in Form einer sehr konkreten Auslegung der Kraft des Heiligen Geistes, außerdem hat er eine praktische Anleitung für das Leben jedes einzelnen von uns entworfen.

Der Pfingstgeist ist ein tröstender Geist, aber können wir uns nicht selbst Tröstung verschaffen?

Die Tröstungen der Welt sind wie Betäubungsmittel. Sie bewirken eine kurzzeitige Erleichterung, aber sie heilen nicht das tieferliegende Übel, das wir in uns tragen. Sie lenken ab und schaffen ein gutes Gefühl, aber sie heilen nicht. Sie wirken an der Oberfläche…

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Pfingsten, Babel, Turm und Film

Pfingsten ist die Anti-Geschichte zum Turmbau zu Babel. Aus der im Alten Testament erzählten Sprachverwirrung in Babel wird das Sprachenwunder von Jerusalem. Was fällt den Menschen heute zu Pfingsten ein? Verlängertes Wochenende, Reisezeit. Viel mehr ist es nicht. Umfragen belegen: Kaum einer weiß noch, was genau 50 Tage nach Ostern eigentlich gefeiert wird.

Wie war das noch mit dem verrückten Bauwerk im alten Irak? In dieser Geschichte wird der Turmbau durch die Babylonier, mit dem sie Gott nahe kommen wollen, als Hochmut von Gott bestraft. Die Strafe Gottes endet mit dem so genannten „babylonischen Sprachengewirr“, das es der Menschheit unmöglich machte, vernünftig miteinander zu kommunizieren. Babylon, Babel und der Turm(bau) sind seither Synonyme für menschliche Hybris. Die Stadt symbolisiert auch einen Hort des Sündenfalls, wodurch Babel auch Sinnbild für menschliche Dekadenz sein kann.

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Antisemitismus und das Herz von Jenin

Viel gibt es in diesen Tagen zu berichten: Antisemitische Ausschreitungen sorgen weltweit für Aufregung, nachdem die Lage in Israel und im Gaza-Streifen so eskaliert ist wie schon lange nicht mehr. Auch in Deutschland und Österreich sind die Zeitungen voll, denn auf den Straßen bewegen sich Demonstrationszüge, die ihre Wut gegenüber Israel in die Welt hinausschreien und ihrem Antisemitismus Luft machen.

Die Lage für den Betrachter in Mitteleuropa ist insofern schwierig, als die Tiefe des Konflikts in den Herzen der Menschen im Nahen Osten regelmäßig verdeckt wird durch gnadenlos vereinfachende Nachrichtenbilder, die wir auch jetzt wieder sehen:

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Jesus und die Erntesklaven

Ein Hügel von Matera. Die uralten Höhlensiedlungen der steil aufsteigenden süditalienischen Stadt mit ihren etwa 60.000 Einwohnern, die Sassi, ziehen sich hin wie jene der Stadt Zion – Jerusalem. „Und dort ist Golgatha“, weist jemand auf eine Erhebung. Sie war es für Pier Paolo Pasolini 1964 und war es später für Mel Gibson und dessen „Letzte Versuchung Christi“. Und ist es für Milo Rau geworden, den Schweizer Theatermacher, Autor und Intendanten des flämischen NT Gent.

Das neue Evangelium heißt der Film…

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Stich um Stich

Zusammen mit immer mehr Freunden, Kollegen und Bürgern teile ich den Stich. Vergangen sind Frühling 2020, Sommer 2020, Herbst 2020, Winter 2020 und Frühling 2021. Sie werden uns als Corona-Jahreszeiten in Erinnerung bleiben.

Heute war ein junger Mann impfen, den ich gut kenne und der mir ans Herz gewachsen ist. 25 Jahre alt, hochintelligent, und persönlichkeitsgestört. Student der Politikwissenschaften, lebt zu Hause bei den Eltern. Große Skepsis vor dem Impfen, solange es Astra Zenica heißt: Für diesen Fall hatte er angekündigt, die Impfung zu boykottieren. Termin 16 Uhr, Impfzentrum Laxenburg, es ist so weit…

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Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.

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Apokalypse Film

Schaut vor der Apokalypse keine schlechten Filme!

Ich lache mich gesund

die Dinge nicht zu ernst nehmen

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There are no rules in filmmaking. Only sins. And the cardinal sin is dullness. (Frank Capra)

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Unabhängig. Eigenständig. Cinephil. - “Film is a disease. When it infects your bloodstream, it takes over as the number one hormone; the antidote to film is more film.”

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Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin

Katholisch, lyrisch, lateinisch, geblümt; mit Eichhörnchen, Kaffee, letzten Dingen; spiritotroph, häreticophob, ecclesiophil, hostiophag.

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"Ich würde es genauso wieder machen" (Sophie Scholl)

Zeit für einen Wendepunkt: Sehen – Verstehen – Handeln

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